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Jazzclub Jülich gastiert im KuBa

Launiger Jazz und Jülicher Gitarrenlegende
Von Arne Schenk [20.08.2008, 12.35 Uhr]

„Swinger Club“ im KuBa: Eine besonders verrückte Variante des launigen Miteinanders bereitet das Kölner Trio am Samstag, 23. August, dem Jülicher Publikum. Als „hyperaktive Antwort auf die amerikanischen Kult-Jazzer Medeski, Martin & Wood“ bezeichnete das WOM-Journal den „Swinger Club“ jüngst. Live tritt der Club den Beweis an, dass Jazz Spaß machen und dass Spaß durchaus Tiefgang haben kann.

Jazzclub Jülich meets Swinger Club im KuBa

Jazzclub Jülich meets Swinger Club im KuBa

Grund genug für den Jazzclub Jülich, die Formation für den 23. August, zu verpflichten. Im Kulturbahnhof, Bahnhofstraße 13, lässt der Club es dann um 20 Uhr prächtig swingen. Als soundtechnischen Kontrapunkt steigt anschließend ab etwa 22 Uhr eine Blues-Session mit der Crew des Gitarren- und Bassstudios „Six and Four“ sowie als Special Guests Ingo Baron an den Drums sowie die Jülicher Gitarrenlegende Marcel Wittfeld, der extra aus Los Angeles einfliegt.

Für die darauffolgende offene Blues-Bühne sind Musiker herzlich willkommen. Der Eintritt kostet 8 Euro, 5 Euro für Mitglieder. Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Musiker, die an der offenen Bühne teilgenehmen, erhalten hinterher ihr Eintrittsgeld zurück.

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Besonderes Bonbon für die Jülicher Szene: Marcel Wittfeld ist aus den USA zum Gastspiel im KuBa.

Besonderes Bonbon für die Jülicher Szene: Marcel Wittfeld ist aus den USA zum Gastspiel im KuBa.

„Welthits als Jazz“, „Monsters of Jazz“ und „Jazz sells!“ lauten nicht nur die Titel des Trios „Swinger Club“, sondern umreißen auch das Konzept von Martell Beigang (Schlagzeug, Stimme; vielen bekannt durch seine Arbeit mit Dick Brave & the Backbeats), Andreas Hirschmann (Orgel,Stimme) und Jan von Polheim (Bass,Stimme). Nach über 150 Konzerten im In- und Ausland haben die drei Jazzgranaten schließlich ihre eigene, gemeinsame musikalische Sprache gefunden, den Original Swinger Club Sound.

ABBA swingt, „Highway to Hell“ klingt wie ein Soundtrack zu einem 60er Jahre Krimi und Freddy Mercury dreht sich im Grabe rum, wenn der Club Vollgas gibt. Kein Wunder also, daß der Club inzwischen gern gesehener Gast bei renommierten Jazzfestivals ist, darunter das Aalener Jazzfestival, die Leverkusener Jazztage, Groovenight Hilden und Enjoy Jazz Heidelberg . Die Band schockierte bei Kulturevents zum Beispiel als Support der Duisburger Philharmoniker, mischte so manche Party auf oder begeisterte im Fernsehen wie in der Anke Engelke Show.

Egal ob Clubkonzerte, Partys, Kulturevents, Stadtfeste, Festivals - die Band kriegt über ihren unkonventionellen Umgang mit allseits bekannter Materie immer schnell einen direkten Draht zum Publikum. Vielleicht sind sie damit tatsächlich auf dem besten Weg, wie ein Magazin es so nett schrieb, „die erste Stadionjazzband der Welt zu werden“.


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