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"Sound of Support": Rockiger Dank für neuen Lebensmut
Von Arne Schenk [11.06.2008, 09.07 Uhr]

„Wir haben bis auf Kleinigkeiten alles stehen“, freut sich augenscheinlich Wolfgang Brand, Initiator des Benefizkonzertes „Sound of Support“ . Damit kann das Spektakel zu Gunsten der griechischen SOS Kinderdörfer Plagiari und Thrace am Samstag, 21. Juni, ab 16 Uhr im Industriegebiet Aldenhoven über die Bühne gehen. Einlass wird ab 15 Uhr gewährt. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Wolfgang Brand (Mitte) beschaut sich mit Sabine Friedrich, Ralf Amthor (Malteser-Krankenhaus), den Fahrerflucht-Musikern Karl Gascard und Peter Weich sowie Charly Waldmann den Festivalort.

Wolfgang Brand (Mitte) beschaut sich mit Sabine Friedrich, Ralf Amthor (Malteser-Krankenhaus), den Fahrerflucht-Musikern Karl Gascard und Peter Weich sowie Charly Waldmann den Festivalort.

„Der Platz bot sich an“, erklärt Brand, der seit langem Stammgast der Gaststätte Bistro Orakel ist, auf dessen „Vorplatz“ das Ereignis stattfindet. „Hier im Gewerbegebiet stört das Festival niemanden.“ Bei „Orakel“-Inhaberin Sabine Friedrich stieß Wolfgang Brand mit seinem Ansinnen auf offene Ohren. Sie bereitete auch den Kontakt zu einem befreundeten Motorradclub vor, der die Veranstaltung tatkräftig unterstützt. Rund 40 freiwillige Helfer sind dann vor Ort, um den Organisatoren unter Federführung von TBM-Event unter die Arme zu greifen.

Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der Musik. Bekannte Songs der letzten Jahrzehnte, aktuellen Charthits und deutschen Stimmungshits im aktuellen Sound präsentieren „Fahrerflucht“ aus Baesweiler. „Die Pflegefälle“ aus Rheinland-Pfalz bewegen sich indes am härteren Rand des Cover-Spektrums zwischen Rock, Metal und Punk von AC/DC über Evanescence bis Metallica.

Im modernen Rock-Pop-Bereich von Hoobastank, Kaiser Chiefs und The Darkness tummeln sich „Rock Stu“ aus der Region Heinsberg/Aachen. Mit eigenen Songs Marke „Punkrock“ treten die jungen Jülicher „Society of Suicide“ um 16 Uhr an. Anschließend spielen „Sleeping Giants“ aus dem Heinsberger Raum Selbstkomponiertes aus der Sparte „Rock“ mit Blues- und Popelementen.

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Fahrerflucht

Fahrerflucht

Das Benefiz-Konzert organisiert Wolfgang Brand aus Dankbarkeit für Dr. Efstathios Savvidis. Der Arzt am Jülicher Malteser-Krankenhaus sorgte durch eine Operation mit Kniegelenkbegradigung und Fußkorrektur für neuen Lebensmut bei dem Brachelener. Brands Leidensweg nach einem Mopedunfall vor 25 Jahren und die Hilfestellung, die das Sanitätshaus Jansen in Erkelenz, die Praxis PhysioMed in Hückelhoven, die Linnicher Ärzte Dr. Frank Zillekens und Dr. Markus Goertz sowie Dr. Savvidis stellten, zeichnet Moderator Charly Waldmann in Gesprächen während der Umbaupausen nach. Dann werden auch die aufgestellten SOS-Spendenboxen herumgereicht, die gut gefüttert werden sollten. Der Eintritt zur Veranstaltung ist nämlich frei – nur Spenden werden erbeten.

Damit die hoffentlich in Scharen anreisenden Besucher am 21. Juni ungehindert zum Festivalgelände kommen, bemühen sich die anliegenden Firmen sogar darum, ihren Betriebsverkehr an diesem Tag einzuschränken, „damit wir die Möglichkeit haben, das Festival uneingeschränkt zu veranstalten“, betont Charly Waldmann, der am 21. Juni als Moderator fungiert. In unmittelbarer Nähe vom Aufführungsort stellt zudem Offermann Logistik ihr Gelände als Parkfläche zur Verfügung. Die Veranstalter bitten die Besucher, ausschließlich dieses Terrain zu nutzen, um ihre Fahrzeuge abzustellen.

Spenden als Unterstützung an das Projekt „Sound of Support“ und die SOS Kinderdörfer sind auf dem Konto von Wolfgang Brand (als Kontoinhaber anzugeben), Kontonummer 1200273017 bei der Kreissparkasse Aldenhoven, Bankleitzahl 39550110, willkommen. Infos über das Festival sind auf der Website www.bands-at-fun.de im Internet abrufbar.


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