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Roncalli-Haus Festival: Tolle Bands, prima Orga
Von Arne Schenk [05.06.2007, 18.35 Uhr]

Schlechte Vorzeichen für das erste Rocking Roncalli-Haus Festival: Augerechnet beide Top-Acts („The Riots“ und „The Squibs“) mussten krankheitsbedingt absagen, eine am selben Tag, eine tags zuvor. Was war also zu tun? Das Organisationsteam fackelte nicht lange und bemühte sämtliche Kontakte, so dass für den Abend „Tanzmob 2000“ und „Salix“ als Ersatz auf der Bühne standen.

Baumhaus Boyz

Baumhaus Boyz

Damit waren trotz aller Widrigkeiten die Weichen für ein erfolgreiches Gelingen gestellt. Bei reichlich Verpflegung konnte auch der Außenbereich genutzt werden. Selbst das Wetter konnte mit dickem Regenschauer die Veranstaltung nicht torpedieren, dagegen war mit bedeckten Unterständen in der Toreinfahrt und einem Zelt prima vorgesorgt.
Die Bands kümmerten sich ihrerseits für eine bestmögliche Stimmung. „Rising Pulse“ übernahmen dabei die Anheizerrolle. Auch wenn ihre Form dabei nicht ganz an die hervorragende Vorstellung beim Rock-City-Auftritt heranreichte, ließen sie mit Screamo-Hardcore-Songs wie „Wake up“ dennoch die Post abgehen. Dabei entwickeln sich insbesondere Marius Dohmen und Yannik Besselmann immer mehr zu den Leistungsträgern. Erstaunlich auch, dass Simon Rulands Stimme bis zuletzt hielt, obwohl sie stetig zu kippen schien.
Zu einer dichten Einheit verschweißen die Metaller „Salix“ von Auftritt zu Auftritt. Vor allem das Talent von Bassist Simon Schroeder in Zusammenarbeit mit Drummer Philip Perez sticht bei ihnen hervor. Zudem erweist sich die „Verpflichtung“ des zweiten Gitarristen Sebastian Muckel als wahrer Glücksgriff, der mit seinen Riffs das Salix-Spektrum glänzend erweitert.

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Tanzmob 2000

Tanzmob 2000

Als reine Punk-Rock-Coverband sind im Gegensatz zu den anderen Bands die „Baumhaus Boyz“ konzipiert. Die Routiniers Daniel Dohmen und Björn Pohl (beide Gitarre), Falko Deters (Bass) und Daniel Besselmann (Drums) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie ihr Fach verstehen. Mit unbändiger Energie knüppelt Besselmann auf Snare und Toms ein, als habe er Angst, dass die hochtourige Maschine an Fahrt verliert, während die drei Frontleute den Kahn auf Kurs halten. Mit ausgeklügelt arrangiertem Mehrfachgesang präsentierte sich das Quartett in ausgesprochener Spiellaune und musste mit „500 Channels“ und „Anthem“ zwei Zugaben bringen.
Danach schlug die großen Stunde von „Jack the Rocker“. Zwischen Hardrock und Heavy Metal sowie einigen Punk-Anleihen spielten sich die „Guitar-Dudes“ Chippy und Axel sowie Bassist Kuba und Drummer Dennis durch die Genres. Eine Fülle von Melodien, ein toller Showman Kuba als Sänger, gut aufeinander abgestimmte Sechsaiter und ein handfester Sound beeindruckten dabei besonders. Die Gang aus den Ex-„Elly the Machinegun“-Musikern mit Schlagzeugverstärkung rockten mit Liedern wie „Black Jeans“ oder „Get up’n’shout“, dass jeder es danach schwer haben würde.
Nicht jedoch „Tanzmob 2000“. In gewohnter Manier setzten die HipHoper mit „Unsere glänzende Sprache“ oder „Famos (olalala)“ und ihrer unnachahmlichen Bühnenpräsenz den dicken Schlusspunkt hinter ein äußerst gelungenes Roncalli-Haus-Festival.


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