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Partyspaß beim Fun-Contest im KuBa
Von Dorothée Schenk [25.08.2006, 12.57 Uhr]

Mit dem ersten "KubaVision de la chanson" traf der Verein Kultur im Bahnhof den Nerv des Publikums und der Akteure: 13 Formationen mit parodistischen Namen wie „Bananenmüsli“ und „Rock-am-Ring-Nordschleifen-Sucker“ feierten den Spaß-Singer-Song-Wettbewerb - dabei gab es so manchen Überraschungsgast zu entdecken und die Erkenntnis: Was die europäische Musikszene kann, kann die Jülicher schon lange!

Moderator Axel Fuchs brachte im Zwischenspiel den vollen Körpereinsatz für die Gäste des 1. "KubaVision de la chanson".

Moderator Axel Fuchs brachte im Zwischenspiel den vollen Körpereinsatz für die Gäste des 1. "KubaVision de la chanson".

Ja… ist denn schon wieder Karneval? So mancher Musiker setzte sich zum ersten "KubaVision de la chanson" die Narrenkappe auf und ließ es unter der Moderation der CCKG-Präsidenten Uwe Mock und Axel Fuchs kräftig krachen. Auf die Bühne in der Kulturbahnhofs-Kneipe „Offbeat“ stellten sich 13 Formationen mit klangvollen Namen wie „Fuck the Flip Flop“, „Bananenmüsli“ und „special k“. Die Fun-Formationen waren meist mit bekannten Bands besetzt, so versteckte sich hinter „Poppapella“ die à-Capella-Version von „Poppycock“ und der „Rock-am-Ring-Nordschleifen-Sucker“ war niemand anderer als Lunario von Psycho Luna, nahezu vollzählig traten die Squibs als „Frische Reibekuchen“ auf die Bühne.

Wer hier ernsthafte Beiträge erwartete, war auf der falschen Veranstaltung – der Spaßfaktor regierte und brachte so manch kuriosen Auswuchs zu Gehör. Das startete unter der Gürtellinie und reichte bis zu den Händen im Himmel von Wolle-Petry-Verschnitt-Squib-Sänger Daniel. Die Menge quittierte es mit beifallzollendem Gejohle. Dass dann schon mal namensgemäß Bananenmüsli unters Publikum flog, war wie Konfetti des Singer-Song-Contests. Performance war alles: Da traten „Ballastic Baby!“ als Boygroup mit Tanz- und Ringelreihen-Einlage auf und selbst der eher ernsthafte Auftritt von „Whipped Disgrace“ wurde von einem fröhlichen „Prosit!“ aus dem „flüssigen Patronengürtel“ von Jan-Felix begleitet.

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So sehen Sieger aus: Tanzmob 2000 elektrisierten das Publikum im Jülicher Kulturbahnhof.

So sehen Sieger aus: Tanzmob 2000 elektrisierten das Publikum im Jülicher Kulturbahnhof.

Mühelos meisterte das Moderatoren-Duo Fuchs-Mock Musiker und Menge, versüßte die Umbaupausen mit manchem Gimmick und Verloseaktionen mit literweise Gerstensaft – natürlich nicht ohne Gesangsprobe aus 50 Jahren internationalem Schlagerrepertoire. Damit sang sich etwa Sabrina aus dem Publikum in die CCKG-Sitzung als Büttenrednerin – sichtbar nicht zu ihrer Freude. Spurlos vorbei ging die Veranstaltung auch nicht an Kneipenwirt und Schlagzeuger von CCKG-Hausband Les6Kölsch1Cola, Olaf Röder. Er erlebte auf der Bühne als Sänger sein persönliches „Waterloo“, ABBA immerhin versprachen ihm die Conférenciers 50 Liter Bier – auf eigene Kosten…

Die Spannung im vollbesetzten „Café Offbeat“ des Jülicher Kulturbahnhofs stieg, als fahrplanmäßig gegen 22 Uhr die Auszählung zu Ende ging. Dabei stand der Sieger eigentlich schon vor dem Schnelldurchlauf Auftritt fest: „Tanzmob 2000“ hatten das Publikum in Wallung gebracht. Mit dem HipHop-Rap-Stück „Wir sind die Merker“ elektrisierten sie die KuBaner, die dann auch das Kreuzchen an die entsprechende Stelle auf dem Stimmzettel machten. Das musste natürlich gefeiert werden… bis in den frühen Morgen begossen die Sieger mit den Zweitplatzierten „Frische Reibekuchen“ und dem dritten Gewinner „Poppapella“ den Wettbewerbsausgang.


Zur Galerie KuBaVision sucht seine Sieger, Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

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