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Wasted Aims: Die Zeichen stehen günstig
Von Arne Schenk [13.07.2014, 19.49 Uhr]

Verschwendet sind die Ziele von Sänger Michael Clemens, Gitarrist Daniel Kramer, Bassist Roland Engelen und Drummer Alfred Tempel keineswegs, auch wenn sie ihre Band „Wasted Aims“ so benannt haben. Kräftig haben sie sich gute Chancen erarbeitet, so dass im Augenblick die Zeichen Richtung Zukunft sehr gut stehen.

Das Ziel fest im Blick: Michael Clemens, Daniel Kramer, Alfred Tempel und Roland Engelen (v.l.n.r.).

Das Ziel fest im Blick: Michael Clemens, Daniel Kramer, Alfred Tempel und Roland Engelen (v.l.n.r.).

Mit der nötigen Begeisterung, aber auch einem guten Stück Gelassenheit sieht das Quartett den derzeitigen Entwicklungen entgegen. Immerhin besitzt der Großteil jahrelange Erfahrung im Metier. Dabei wirkt die Rhythmusmaschine seit immerhin 20 Jahren schon zusammen und gaben immer wieder gute musikalische Visitenkarten ab. „Es ist schon so, dass wir blind eingespielt sind“, betonen Drummer Alfred und Bassist Roland Engelen.

Gemeinsam bildeten sie so die Basis für Bands wie „Affenmagnet“ oder „Blend of Choice“, jeweils mit wechselnden Gitarristen und Sängern. Wer den Sound von „Blend of Choice“ noch im Ohr hat, der wird vieles davon auch in „Wasted Aims“ entdecken. Zumal mit Michael Clemens eine wiedererkennbare Stimme an Bord ist, der auch BoC einen unverwechselbaren Ausdruck verlieh.

Nicht von ungefähr lief auch das aktuelle Projekt zunächst von Anfang bis Mitte 2013 unter der Bezeichnung „Blend of Choice“, gab sogar damit ein Konzert, bis die Crew feststellte, dass andere Formationen ebenfalls diesen Namen führen. Um keine Verwirrung aufkommen zu lassen, entschied sich die Truppe aus dem Raum Jülich-Linnich, künftig einfach unter anderer Flagge zu segeln. „Wasted Aims“ waren geboren, rechtzeitig um sich so auch im Dezember beim 8. Jülichsampler vorzustellen, bei dem sie mit dem Song „Sometimes“ vertreten sind.

Der Sound ist eine Mischung aus Rock mit Grunge-Einflüssen, bei dem Michael auch eine gute Portion Soul mit einbringt. Das wichtige seien die Melodien und der Groove, unterstreicht Alfred. „Die Einheit ist wichtig.“ Einige Stücke seien schon darunter, die gut abgingen, meint Michael, „aber mittlerweile auch ruhigere, fast schon Balladen“. Guter Drive und Dynamik sind der Formation dabei sehr wichtig.

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Wasted Aims

Wasted Aims

Perfekt ins Spiel gebracht hat sich dabei Gitarrist Daniel, der zu dem Rest auf gute alte Weise stieß. Er meldete sich einfach auf einen Aushang am schwarzen Brett in der Jülicher Musikschule. „Neu formierte Rockband sucht kreativen Gitarristen“ stand darauf. „Das hieß, dass er auch eigene Ideen haben sollte und eigene Einflüsse mit reinbringt“, erklärt Michael Clemens.

Genau der richtige Job für Daniel Kramer, der sich direkt in das Songwriting einbrachte. Mittlerweile sind 13 Songs fertig. Sechs davon, die sich schnell einspielen ließen, nahmen „Wasted Aims“ für ihre erste CD „S.A.F.E.“ auf („Space Area Freedom Escape“). Damit bewarben sie sich für den Wettbewerb „WDR 2 für eine Stadt“ beim gleichnamigen Radiosender. Bei dem Festival, das am 6. September in Remscheid über die Bühne geht, startet auch eine Nachwuchsband, die noch keinen Plattenvertrag besitzt. Diese Gelegenheit wollte sich „Wasted Aims“ nicht entgehen lassen, zumal dort auch „Mando Diao“ mitspielen.

Zwar konnten sie sich dafür nicht qualifizieren, dafür wurden sie aber gebeten, ihren Lieblingssong von der CD in einer gekürzten Version neu abzumischen. Dieser soll in der Sendung „Made in Germany“ gespielt werden, bei der die Station montags zwischen 20.15 und 23.30 Uhr jeweils drei bis vier Bands aus Nordrhein-Westfalen vorstellt. Kurzerhand wählten WA das Stück „Wasted“ aus, mischte eine Edit-Version und schickte es ein. Wenn es genügend Fans findet und wiedergewählt wird, läuft es darüber hinaus noch dreimal in der Sendung.

Wann der Song erstmalig die Sendung entert, ist noch nicht klar. Die Warteliste ist sehr lang, und eine Benachrichtigung kommt erst kurzfristig. Um die Wartezeit zu verkürzen, bringen sich „Wasted Aims“ den Jülichern am Samstag, 19. Juli, in Erinnerung. Dann ist die Band ab etwa 20.30 Uhr im Jülicher Lynch’s Irish Pub, Artilleriestraße 29, für ein Konzert zu Gast.

Infos unter www.wastedaims.com im Internet.


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