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Groovige Hände und Lottoblues
Von Arne Schenk [23.10.2007, 08.35 Uhr]

Eine faszinierende und zugleich unterhaltsame musikalische Reise durch verschiedenartige Stilrichtungen, Rhythmen und Stimmungen bereiten „Chris Kramer and his Groove Hands“ ihrem Publikum am Freitag, 26. Oktober. Dann besteigen sie auf Einladung des Jazzclubs Jülich um 20 Uhr die Bühne des Kulturbahnhofs. Im Vorprogramm spielt die Jülicher Band „6aus49“. Der Eintritt kostet 8 Euro, 5 Euro für Mitglieder. Kinder bis einschließlich 14 Jahren haben freien Eintritt.

Chris Kramer and his Groove Hands

Chris Kramer and his Groove Hands

Die Instrumentierung von „Chris Kramer and his Groove Hands“ mit Mundharmonika, Geige, Kontrabass sowie „Jazzgitarre“ klingt ungewöhnlich und erfrischend eigenständig zugleich. Dass die vier gestandenen Profimusiker keine Problem haben, Konzertantes mit einer gesunden Prise Entertainment aufzufüllen, wird zusätzlich durch originelle Coverversionen von Sting, AC/DC, Elton John, Allman Brothers oder Louis Armstrong unterstrichen und durch eigene Kompositionen formvollendet.

Bei gefühlvollen Balladen verschmelzen die zärtlich gestrichene Geige und der Kontrabass mit der sehnsuchtsschwangeren Mundharmonika, während bei rasant schnellen Zigeuner-Swing Titeln à la Django Reinhardts die unglaubliche Virtuosität und der groovende Drive der einzelnen Musiker deutlich wird. Abgerundet wird das Ganze durch den Gesang von Frontman „Crazy“ Chris, dessen gefühlvolle warme Stimme durch unzählige Clubgigs gereift ist.

Der Mundharmonikaspieler, Sänger, Gitarrist und Komponist Chris Kramer ist seit 1994 Profimusiker und ursprünglich in der Bluesmusik beheimatet. Sein Duo, die "Bluebyrds", führte ihn bereits zu über 800 Konzerten.

Dass er sich auch über die Landesgrenzen hinaus den Ruf als einer der besten europäischen Blues-Harpisten erspielt hat, wird deutlich, wenn man sich ansieht, welche internationalen Künstler nur zu gerne bereit waren, auf den CDs von „Crazy“ Chris als Begleitmusiker mitzuwirken, darunter Jack Bruce, Bernard Allision, Long John Baldry, Pete York, Helge Schneider, Albie Donnelly, Colin Hodgkinson. Auch Musikerkollegen wie Toots Thielemanns und Götz Alsmann geraten ebenfalls ins Schwärmen, wenn der knubblige Stimmzungenverbieger die Mundharmonika in die Hand nimmt.

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Rolf Balgheim, Rolf Sylvester und Hajo Hintzen von 6aus49

Rolf Balgheim, Rolf Sylvester und Hajo Hintzen von 6aus49

Einzigartig macht ihn insbesondere seine nie endenwollende Neugier und musikalische Abenteuerlust, die ihn immer wieder weit weg von den bereits eingetretenen Pfaden quasi in alle musikalischen Richtungen, Rhythmen und Stilistiken treibt. Er gilt als Speerspitze der Mundharmonikaspieler, die ihr Instrument dem Blues und Country entwöhnen und es geschafft haben, dieses oft belächelte „Blechbrötchen“ als vollwertiges Instrument zu etablieren. Und so durchbricht er immer wieder die klanglichen Vorstellungen die man mit diesem handlichem Hosentascheninstrument verbindet.

Immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die Violine von ihrem angestaubten klassischen Dasein zu befreien, versteht Bernd Kullack es meisterlich, seine Geige in verschiedensten Musikrichtungen stilsicher einzusetzen. Vom argentinischen Tango über Zigeunerswing bis hin zum Irish Folk und sogar Punk reicht die breite musikalische Palette in die sich Kompositionsaufträge ebenso einreihen wie verschiedenste Bühnenmusiken deutscher Schauspielhäuser. Christoph Kammer spielt seit 20 Jahren Bass. Nach klassischer Grundausbildung folgte ein Studium an der Essener Folkwang Hochschule. Seit Anfang der 90er Jahre trifft man ihn meist auf, vor und unter den Theaterbühnen des Reviers mit Instrumenten des tiefen Registers und immer schön bunt verkleidet.

Erste Erfahrungen im kommerziellen Musikbusiness sammelte Gitarrist Mirko van Stiphaut im Alter von 22 Jahren in der Band von Roberto Blanco,. Er wirkte in diversen Bands zwischen Jazz, Rock, Pop und Weltmusik mit und unternahm Konzertreisen nach Mexiko, Italien, Österreich und Ungarn. Offen für alle möglichen Spielarten von Musik, wirkte er bei diversen Musical- und Theaterproduktionen, darunter im Theater an der Ruhr unter Leitung von Roberto Ciulli und im Schauspielhaus Bochum unter Leander Hausmann. Auch arbeitet er als Studiogitarrist für CD-, Radio- und Fernsehproduktionen (Phil Fuldner, Ingo Appelt) und begleitete in der Showband der Anke Engelke Sat1 Show „Danke Anke“ Künstler wie Udo Jürgens, Ben oder Uschi Glas.

Im Vorprogramm zu „Chris Kramer and his Groove Hands“ werden auch vier Jazzclubmitglieder die Bühne betreten. Die Band „6 aus 49“ mit Jazzclub-Chef Rolf Sylvester (Bass), Rolf Balgheim (Gesang), Hajo Hintzen (Gitarre), Manes Storch (Gitarre), Jochen Wainwright (Keyboards), Michael Höger (Schlagzeug) und Marcel Kanehl (Perkussion) steht unter dem Motto „Some kind of Blues“ erstmalig wieder nach anderthalb Jahren in Jülich auf der Bühne.


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